Beschreibung Public

Geschichtlicher Überblick
Wir schreiben das Jahr 1247 nach der Menschwerdung des Herrn. In der Bischofsstadt Speyer am Rhein wird wie auch anderswo im Reich gelebt und gearbeitet. Anders als anderswo haben jedoch die salischen und staufischen Könige und Kaiser diese Stadt zum Mittelpunkt ihres Wirkens erhoben und der Stadt sehr früh Rechte und Freiheiten gegeben.
Schon 1111 erlies Heinrich, fünfter seines Namens, den 'Großen Freiheitsbrief', der die Bewohner von der Erbschaftssteuer und anderen drückenden Auflagen befreite und ihnen persönliche Freiheiten bescherte. So konnten Handel und Wohlfahrt aufblühen.
Kaiser Friedrich, von den Italienern 'Barbarossa' genannt, bestätigte und erweiterte diese Privilegien. Sein Sohn Heinrich gewährt der Stadt um 1195 das Recht, einen vom Bischof unabhängigen Stadtrat zu wählen. Dieser erlies 1230 das erste Speyerer Stadtrecht.
Unter Kaiser Friedrich, der zweite seines Namens und allgemein als 'stupor mundi' bekannt, wurde die Domschule zu Speyer zur Diplomatenschule des Reiches. Wichtig für den Wohlstand der Stadt war auch die im Juli 1245 von ihm gewährte Herbstmesse, zu der Gäste aus Frankfurt, Worms, Köln, Trier und sogar Utrecht besonders eingeladen waren und den Grundstein für die noch heute stattfindende Herbstmesse bildet.

Wie fügen wir, die wir uns den Namen communis spirae gegeben haben, uns in dieses Bild ein?
Um 1230 ist ein Spital belegt, das vom Deutschritterorden geführt wurde.
Joachim ist Sohn eines Tuchhändlers und wurde in der scola exterior der Domschule in der Kunst des Lesens und Schreibens gebildet. Heute erledigt er Kanzlei- und Kopieraufgaben des Spitals. Seine Frau Jutta unterstützt ihn dabei.

Wir mischen uns aber in den Streit der Fürsten, Bischöfe und Stadträte nicht ein, auch, weil wir im Rat nichts zu sagen haben. Doch die großen Unruhen der 1270er Jahre werfen ihren Schatten voraus....

Darstellung und Tätigkeiten
Aktueller Stand:

Joachim kopiert medizinische Handschriften für das Spital.  Er verteidigt wenn nötig mit seinem Spieß die Stadtmauer.
Jutta erledigt die hausfraulichen Pflichten unter tatkräftiger Mithilfe aller Gruppenmitglieder.

 

Unser Lager
Ein Sonnensegel bildet das Zentrum, um das sich ein 5m Kegelzelte gruppiert 
Zusammen mit Materialzelt und Kochstelle werden ca. 10*8 m belegt.